Programm

Samstag, 23. März 2019 - VHS-Gebäude Im Schwarzen Kloster, Rotteckring 12

9:15  Ankommen, sich einfinden
9:45   Begrüßung | Intro

10:15

 

 

Männer auf dem Weg zur Emanzipation, Vortrag Hans-Joachim Lenz, Sozialwissenschaftler, Mitbegründer der Männerforschung in Deutschland, Initiator von Männergruppen , Coautor der Pilotstudie „Gewalt gegen Männer in Deutschland“

 

Kleingruppen | Plenum

12:15

Mittagessen

13:30

Workshops

 

Plenum | Abschluss (Ende gegen 17:30)

Workshops

a) Hans-Joachim Lenz: "Licht und Schatten auf meinem Emanzipationsweg - eine Gesprächsrunde".

Im kleinen Kreis bietet sich die Möglichkeit, über unsere Emanzipationswege miteinander ins Gespräch zu kommen: Was gebe ich ab? Was lässt sich gewinnen? Was ermutigt mich? Was ängstigt mich? Geht es den anderen ähnlich?

 

b) Norbert Wölfle: "Erwecke den Krieger in dir! Die Archetypen der männlichen Seele"

Für die Beschreibung der Männerseele verwendet C.G. Jung das Bild des Kriegers, des Magiers, des Liebhabers und des Königs. Er beschreibt damit die tief in uns Männern angelegten, archetypischen Kräfte. Viele Männer leben einen oder zwei dieser Aspekte, andere sind ihnen aber fremd. Für ein erfülltes Leben ist es hilfreich, alle diese Qualitäten und Potentiale zu kennen und diese nach und nach in unser Leben zu integrieren. In dem Workshop werden wir uns, nach einer kurzen Einführung zum Verständnis der Archetypen, vor allem mit der Energie des Kriegers beschäftigen. Elemente des Workshops werden danach Körperübungen, Gestaltung eines Rituals, Gespräch und Austausch im Kreis der Männer sein.

 

c) Martin Leberecht: "Den roten Faden finden"

In einem gelingenden Männerleben müssen heute viele Potentiale aktiviert werden. Der gute Kontakt zu Körper, Geist und Seele ist gefragt. In einer Forschungsreise gehen wir auf die Suche nach einer Kraft, die alle diese Elemente neu und sinnstiftend miteinander verbinden kann: Meine ureigene Freude als Kind und Jugendlicher (Freudenbiographie)

 

d) Markus Strauch: "Männer mitten in der Stadt" 

Eine unmittelbar erfahrungsbezogene Entdeckungsreise zum Mann-Sein durch die Freiburger Innenstadt – zur Ausweitung der eigenen Komfortzone. In diesem Workshop kann 'mann' sich selbst mit anderen Männern auf eine erlebnispädagogische Entdeckungsreise zum Mann-Sein durch die Freiburger Innenstadt begeben: Kern dieses „Citybound“ ist die Bestimmung und Ausweitung der eigenen Komfortzone: Dinge ausprobieren, die man noch nie gewagt hat, mit Leuten in Kontakt kommen, mit denen man noch nie gesprochen hat und an Orte gelangen, an denen man noch nie war.

 

e) Thorsten Karas: "Nackt im Wind"

Herausforderungen meistern – mit Körper, Wort und Schwert

Der Weg der inneren Befreiung führt aus dem Gewohnten und Vertrauten heraus. Manche dieser Schritte gehen sich leicht und wie von selbst. Bei anderen bläst der raue und kalte Wind kräftig ins Gesicht. Es zeigen sich darin äußere und innere Widerstände, die ernst und angenommen sein wollen, bevor es gelingt, hindurch zu gehen. Im Austausch innerhalb der Gemeinschaft der Männer teilen wir bereits gemachte Erfahrungen. Übungen aus der Schwertarbeit unterstützen, den eigenen Weg mutig zu gehen. Wir üben bekleidet und bis Windstärke 12.

 

f) Dieter Löffler: "Was heißt denn hier Freiheit? Von männlicher Selbst- und Fremdbestimmung." 

fällt leider aus! Dafür Zusätzlicher Workshop von Arno Meier - Hinter der Maske (Rollenspiel des Lebens), s.u.

Selbstbestimmung heißt nicht gleich völlige Freiheit. Denn Autonomie geht immer mit Verantwortung einher. Verantwortung für sich, aber auch für das eigene Handeln oder Nicht-Handeln. Dies bewegt sich auf unterschiedlichen Ebene von privat, beruflich bis global. Und unsere Spielräume sind dabei sehr unterschiedlich. In diesem Workshop geht es um eine Reflexion des eigenen Standes. Es gibt dazu Übungen und eine Gesprächsrunde.

 

g) Detlef Lienau: "Open Space"

In welchen Lebensbereichen wird für uns Emanzipation wichtig? Welche Fragen aus dem Vortrag möchten wir vertiefen? Welche Interessen, Widerstände und Sehnsüchte weckt das Thema in uns? Open Space gibt Raum, eigene Akzente zu setzen.

 

h) Arno Meier - Hinter der Maske (Rollenspiel des Lebens) 

Auf der Bühne des Lebens spielt man(n) so manche Rolle: 

  • Manche Rolle hat man(n) sich selbst ausgewählt,
  • manche bekam man(n)zugewiesen,
  • manche wir von einem erwartet,
  • manche glaubt man(n)spielen zu müssen 

In diesem Workshop nähern wir uns diesen Rollen über Körperarbeit, Traumreise und Zwiegespräch in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. 

Dabei beschäftigen uns Fragen wie:

  • Welche Rolle nehme ich gerne an und ein?
  • Welche gefallen mir?
  • Welche möchte ich zukünftig ablegen?
  • Welche meiner Rollen sind spezifisch männlich bzw. weiblich? Und passen diese Kategorien überhaupt? 

Und vielleicht die wichtigste Frage: Welche Rolle spiele ich denn überhaupt in meinem Leben?